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der Bärlauch



Dem Bärlauch sagt man Bärenkräfte nach, wenn man ihn reichlich verzehrt. Man sagt, dass die Bären nach der Winterzeit Unmengen an Bärlauch fressen, um wieder fit und stark für den Frühling und Sommer zu werden. 😅

Je nach Wetterbedingungen kann man Bärlauch schon ab Februar, meist aber ab März bis in den Juni hinein finden. Er liebt unberührte Natur im Wald, schattige, feuchte Plätze und ist auch an Bachufern zu Hause. Beim Sammeln sollte man unbedingt darauf achten, auch das richtige Wildkraut zu ernten, denn er ist leicht mit der Herbstzeitlose und den Maiglöckchen zu verwechseln, die jedoch beide giftig sind.
Die Blätter des Bärlauchs sind auf der Oberseite glänzend und auf der Unterseite matt.
Herbstzeitlose und Maiglöckchen sind auf beiden Seiten glänzend.

Auch teilt sich der Bärlauch hin und wieder Bereiche mit dem Aronstab. Dieser hat zwar etwas rundere Blätter, aber auch dieser ist giftig und sollte nicht mit in Eurem Sammelkorb landen.

Ich war mit Freundinnen auf Bärlauchsuche. Naja Suche kann man es nicht ganz nennen, denn wir wussten, wo wir ihn finden und haben uns von dem weiten Meer des aromatischen Wildkrautes bedienen können. Es war herrlich und hat auch der Seele gut getan 😇. Wir waren ganz vertieft in die Natur und verbunden mit dem Ursprünglichen.

Wer Wildkräuter zu sich nimmt, bedient sich vieler positiver Lebensenergie. Wie der Name schon sagt, leben sie wild, unberührt und mit ihrer eigenen individuellen Kraft. Der Bärlauch hat z. B. die Eigenschaften antibakteriell, adstringierend (zusammenziehend), entzündungshemmend, blutreinigend, verdauungsanregend und entgiftend zu wirken. Daher ist er auch bei Hauterkrankungen, wie z. B. Ekzeme, Akne, Rosacea oder auch Schuppenflechte und Neurodermitis, eine tolle Unterstützung. Man kann aus Ihm eine Salbe herstellen. Ich verfolge gerne die Beiträge von Kräuterkeller und Sandra hat dazu ein Rezept auf Ihrer Homepage: Bärlauch Salbe – Welches Potenzial steckt im Bärlauch zur Hautpflege? (mein-kraeuterkeller.de)

Seine ätherischen Öle sollen in der Natur die Fressfeinde fern halten. Uns stört der knoblauchartige Geruch aber nicht und das ist auch gut so, denn er sorgt für gesunde Atemwege und kann bei Erkältungen 🤧 hilfreich sein.

Wenn Du öfter mal Magen-Darm-Probleme wie Blähungen oder Völlegefühl hast, dann ist er auch super geeignet, denn da er ja antibakteriell wirkt, tötet er die schlechten Darmbakterien ab. 🤪

Bärlauch enthält jede Menge toller und wichtiger Nährstoffe, die unser Körper so dringend braucht:

Magnesium - für Herz (Blutdruckregulation), Muskeln und Nerven, Knochenaufbau, aktiviert Vitamin C und Vitamin D, entzündungshemmend, an Proteinbildung und Glucosestoffwechsel beteiligt, leitet Quecksilber, Blei, Aluminium und Cadmium aus

Kalium - für Muskelkontraktionen, Herzfunktion und die Regulation des Blutdrucks, sehr wichtig für den osmotischen Druck in jeder Zelle, verhindert die Ausscheidung von Calcium und Magnesium, fördert mit Vitamin C die Knochenbildung

Mangan - für den Aufbau von Bindegewebe, Knorpeln und Knochen, sichert die Energiebereitstellung jeder Zelle, ist Bestandteil der Enzyme

Vitamin C - für Knochenaufbau, Antioxidans, Kollagen- und Elastinbildung, für Hormone, verbessert die Eisenaufnahme, Blutverdünner

Eisen - für die Blutbildung, steigert die Widerstandskraft gegen Krankheiten, beugt Erschöpfungen vor, unterstützt Kinder beim Wachstum

Vitamin B1 + B2 - wichtig für die Energie von Nerven, Gehirn und Muskeln, notwendig für die Gewinnung roter (Sauerstofftransport) und weißer (Antikörper) Blutkörperchen


Wie Du den Bärlauch verwenden kannst oder ihn haltbar machst, erfährst Du in meinem kleinen Flyer, auf dem ich Dir auch 3 Rezepte dafür aufgeschrieben habe, in Anlehnung an Sandra vom Kräuterkeller.


 


 
 
 
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